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Samstag, 13. März 2010 @ 02:04
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| Wir leben prekär... |
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| Dienstag, 20. Feber 2007 @ 09:50 |
...und wissen es oft gar nicht.
Ziel dieser Internetseite ist es den Begriff „prekär“ für Betroffene greifbar zu machenund damit politisch zu definieren. Der "Umweg" über persönliche Geschichten erscheint uns zielführend, weil so die gesellschaftliche Breite der Betroffenheit anschaulich aufgezeigt werden kann.
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt aber darauf, Menschen aus der Isolation zu holen. Dem Eindruck, dass es unsere jeweils eigene Schuld sei oder die Nachbarin nicht betroffen wäre gegenzusteuern. Wir wollen mobilisieren, gemeinsam ein Netzwerk und die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen schaffen (TERMINE, MITARBEITEN).
Zu Beginn eine Begriffs-Definition.
Immer mehr Menschen leben unter prekären Bedingungen und wissen es oft gar nicht. Besonders betroffen sind wie so oft die Frauen - bedingt durch ihre gesellschaftliche und familiäre Position und ihre Stellung am Arbeitsmarkt.
Begriffs-Definition:
Das Wort prekär kommt aus dem lat.-fr. und bedeuted: Unsicher, durch Bitten erlangen, widerruflich, schwierig.
Prekarisierung bezeichnet die Zunahme von Arbeitsplätzen mit geringer Arbeitsplatzsicherheit, niedrigem Lohn, Teilzeitbeschäftigungen, befristeten Verträgen - damit gehen meist auch geringere Aufstiegschancen einher - und mangelndem Kündigungsschutz. Also den Prozess der Zunahme prekärer Arbeitsbeziehungen in der Erwerbsarbeit. Das Ergebnis ist ein Verunsicherungsprozesses, der auch als Prekarität bezeichnet wird.
Die Löhne, Einkünfte aus prekären Arbeitsbeziehungen sichern den Lebensunterhalt der Arbeitnehmerin/des Arbeitnehmers und eventuell ihrer/seiner Angehörigen nicht.
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